Vor dem Eingriff kommt es in jedem Fall zu einer persönlichen Beratung mit dem behandelnden Arzt. Hier werden die Einzelheiten der ganzen Behandlung sowie die möglichen Komplikationen besprochen, und die individuellen Fragen beantwortet.
Die folgenden Beschreibungen dienen zur Orientierung und sind bei der Vorbereitung zur Beratung behilflich.
Die übermäßige Vermehrung des Drüsengewebes während der Geschlechtsreifung durch hormonelle Einflüsse (Hyperplasie, Gigantomastie) bzw. seine Vergrößerung und anschließender Schwund sind häufige Erscheinungen. In seltenen Fällen bleibt der Schwund aus und die Hyperplasie erhöht sich. Die Brustdrüsen entwickeln sich nicht immer identisch, deshalb können sich nach der Pubertät unschöne Asymmetrien herausbilden.
Die Deformität des Drüsengewebes kann offensichtlich den Alltag und insbesondere die Partnerbeziehung des Patienten verbittern und auch zu Minderwertigkeitskomplexe führen.
Dieser Eingriffstyp gehört zu den plastischen Brustreduktionsverfahren. Bei einer mäßigen Vergrößerung kann auch eine Fettabsaugung zu befriedigendem Ergebnis führen, sollte es um eine Deformität höheren Grades gehen, kann das gewünschte Ergebnis nur noch mit der operativen Entfernung des überschüssigen Drüsengewebes erreicht werden.
Die beiden Methoden können auch kombiniert werden, um das beste Ergebnis zu erreichen. Der Typ des OP-Schnittes und die gewählte OP-Technik sind von den aktuellen Gegebenheiten der Brust abhängig. Die OP wird mit dem möglichst kleinsten Schnitt und mit Einsatz der modernsten Techniken durchgeführt. Die OP-Schnitte sind mit plastischen Nähten unter der Hautoberfläche zu verschließen. In dieser Weise wird ermöglicht, dass im optimalen Fall nur linienförmige kaum sichtbare Narben entstehen.
Die Brustverkleinerung wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert durchschnittlich ca. 1-2 Stunden. Um die während des Eingriffs entstehende Gewebeflüssigkeit und das Blut abzusaugen, ist es in jedem Fall nötig, den operierten Bereich für einen Tag mit einem kleinen Schlauch (Drain) zu versehen.
Vorausetzungen einer Brustkorrektur ist eine Brustultraschalluntersuchung.
Da die OP unter Vollnarkose durchgeführt wird, sind die vor der Vollnarkose obligatorischen Untersuchungen erforderlich: Laboruntersuchungen, EKG, Bruströntgen. An dem Tag der Operation übernachtet der Patient in dem operierenden Institut.
Wir arrangieren Ihnen die nötigen Untersuchungen gerne.
Das Drain wird je nach Sekretmenge am 2-6. Tag nach der OP entfernt. Resorptionszeit der Nähten sind einige Monate. Die Narben nehmen ihre endgültige Form innerhalb von 0,5-1 Jahr an.
24-48 Stunden nach dem Eingriff darf der Patient zu Hause den Deckverband entfernen und den operierten Bereich duschen.
Nach der OP schlagen wir vor, etwa 3 Wochen lang einen Kompressionsverband zu tragen. Der Verband ist in medizinischen Hilfsmittelgeschäften mit unserem Rezept erhältlich. Der Verband wird von der alltäglichen Kleidung vollkommen gedeckt.
Termine für die weiteren (kostenlosen) Kontrolluntersuchungen werden in den Konsultationen vereibart.
Sollten auf dem operierten Bereich Schwellungen oder Schmerzen auftreten bzw. hätten Sie Fieber oder weitere Beschwerden, wenden Sie sich bitte umgehend an uns.
Im Falle einer OP unter Vollnarkose werden die Risikofaktoren der Narkose in der persönlichen Konsultation dargelegt. Um das Risiko der OP-Komplikationen vermindern zu können, sind eine Spritze gegen die Entstehung von Blutgerinnsel (LMWH) bzw. Antibiotika vor jeder unter Vollnarkose durchgeführten OP unerlässlich.
Nach der Operation können sich sehr selten Blutungen, Entzündungen oder Wundtrennung einstellen. Diese Komplikationen werden von dem operierenden Institut behoben.
Eine vollkommene oder partikulare Gefühlsstörung der Brustwarze bzw. des Brustwarzenhofes hängt sowohl von der originalen Brustgröße als auch von der Lage des Brustwarzenhofes ab.
Die Operationsnarben können je nach Hauttyp oder genetischem Erbgut des Patienten im Gegensatz zu der normalen dünn-linienförmigen Narbe dicker (Keloid) oder breiter (hypertrophe Narbe) werden
Über Ihre persönlichen, speziellen Risikofaktoren und die möglichen Komplikationen werden Sie von Ihrem behandelnden Arzt aufgeklärt.
Meinen Sie aufgrund der obigen Informationen, dass Sie sich mit unserer Hilfe wieder als Mann fühlen könnten, egal ob auf dem Strand oder einfach in einem T-Shirt? Nehmen Sie dann den Kontakt mit unserem plastisch-ästhetischen Chirurg Frau Dr. Bernadett Lévay auf, da Sie bei uns von Anfang an kostenlos mit Ihrem zukünftigen behandelnden Arzt konsultieren können. Die Konsultation ist natürlich unverbindlich, Sie können sich also ruhig über Ihre Möglichkeiten beraten lassen.
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